Mein Unbehagen am dezentralen Mastodon-Ansatz: Dezentral sind die Server, wer dahintersteckt, wie ernst die es meinen: Völlig intransparent außer mastodon.social selbst.
Die User-Accounts sind fest an Instanzen getackert, geht der Server, geht das soziale Kapital eines Accounts verloren.
Mein Wunsch: Über Instanzen migrierbare eindeutige Accounts, unabhängig von einer festen Instanz.
@fxneumann Ich meine aber, dass das lösbare Unbehagen (Probleme) sind. Sicher werden einige (viele) Server nach einem Hype wieder verschwinden und User müssen migrieren. Aber dafür Möglichkeiten schaffen ist lösbar. Und es werden sich, sollte #Mastodon auf eine stabile Basis kommen, größere Server (die sich dann hoffentlich über Spenden und Sponsoren finanzieren lassen) etablieren, die den Userinnen mehr Sicherheit und Stabilität geben. ;)
@nunatak Ich hoffe es! Deshalb schreibe ich es auf.
Ein echter Account-Migrationsprozeß scheint mir technisch durchaus möglich zu sein.
@fxneumann Das größere Problem bei all den Ansätzen der letzten Jahre war, und bisher sind alle Versuche daran gescheitert, eine kritische Nutzeranzahl zu erreichen um sich langfristig etablieren zu können. Ich drücke #Mastodon die Daumen, da es einen sehr guten ersten Eindruck liefert und ich den Gedanken eines dezentralen und offenen Internets noch nicht verworfen habe.
@nunatak @fxneumann - Diese "kritische Nutzerzahl" zu erreichen: darum geht es nun. Schwierig genug. Lock-In-Effekte sprechen gegen den Erfolg solcher Vorhaben...
Oder: sich eine Nische zu schaffen (siehe "Ello-Strategie").
@nunatak Huch! Da schaut man ein Jahr nicht vorbei, und dann sowas! @vorinstanz
@vorinstanz @fxneumann Ach wie süß. Ello ist Dawanda jetzt. hihi