Warum schafft es eigentlich nur bestenfalls gefühlt 1 von 100 Ärzt:innen und Rechtsanwält:innen PGP-Verschlüsselung in der Mailkommunikation zu nutzen? Und was machen eigentlich diese berufsständischen Kammern so?

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@wolf
Ich bin Anwalt für IT- und Medienrecht sowie Gewerblichen Rechtsschutz. Ich habe also nahezu ausschließlich mit it-affinen Mandant:innen zu tun. Selbstverständlich biete ich auch inhaltsverschlüsselte E-Mail-Kommunikation an. Was glaubst Du, wie viele Mandant:innen mit mir inhaltsverschlüsselt per E-Mail kommunizieren wollen?
Weniger als eine Handvoll von Mandant:innen.

@ramichaelseidlitz ich weiß natürlich, dass da keine Nachfrage besteht. Das ust schlimm genug und ein eugenes Problem oder? Aber wenn es nicht mal die Möglichkeit gibt (wie bei zahlreichen Anwaltskolleg:innen), dann wird da auch nie eine entsprechende Sensibilisierung stattfinden.

@wolf
Nach den Datenschutzvorgaben der Rechtsanwaltskammern müssen Anwälte/Anwältinnen für Schriftstücke mit sensiblen Daten (z. B. Gesundheitsdaten) ihren Mandant:innen mindestens anbieten, dass diese entweder per inhaltsverschlüsselter E-Mail oder per normaler E-Mail mit verschlüsseltem Anhang (Passwort muss auf einem anderen Weg übermittelt werden) oder per verschlüsselter Web-Akte übermittelt werden. Andernfalls Postversendung.

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