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So, i will use mastodon.social as the main account for general purposes and won't continue my account here. I'll import my follow-list there and if you like to follow my further mastodon-activities, please follow me there: @jensscholz

@jensscholz Furthermore i'm considering to create topical accounts on special interest instances (if you know of one with LARPers, please tell me!) and perhaps installing my own instance (which won't be soon though, because of time restrictions).

So, i will use mastodon.social as the main account for general purposes and won't continue my account here. I'll import my follow-list there and if you like to follow my further mastodon-activities, please follow me there: @jensscholz

As Mastodon is growing, it becomes clear that many of the problems that we face in social media aren't solved by simply replacing monolithic corporate-owned infrastructure with a decentralized one. That - it seems - was the easy part. The hard problems appear to be sociological. How do you protect an individual from an angry mob? How do you find out if the mob's anger is justified or not? We can't hope to answer these questions with technology.

Wtf? I think i will look for another instance. mastodon.clouds Admins don't seem to be fit enough to proper... well... administrating after what i read about them suspending the account of @wilw seemingly just to avoid the work to actually check complaints. That's just plainly lazy and this lazyness lets the bullies win. I don't want to be on an instance with that kind of policy. mastodon.cloud/@wilw/100635779

Und deswegen ist es halt so nervig, wenn so ein uninformierter Schaumschläger mit unwissenschaftlichen Ansichten von Vorgestern sich mal eben so "Islamwissenschaftler" nennt.

Das Land mit den meisten Muslimen ist Indonesien. Eine säkulare Republik. Die meisten Muslime dort sind "Abangan", was die Bezeichnung für Menschen ist, die Muslime sind, aber den Glauben nicht wirklich praktizieren, ähnlich wie die meisten Christen hier. Das heißt, dort wo es die meisten Muslime gibt, entwickelt sich die Religiösität zurück, so wie in allen westlichen/christlichen Kulturen auch. Da ist kein "Clash of Cultures" zu sehen, das ist genau dieselbe Entwicklung wie hier ¯\_(ツ)_/¯

Im islamischen Kulturraum gibt es ungefähr genauso eine Bandbreite an säkularer Forschung wie im christlichen Kulturraum. Der Atheismus nimmt ebenso zu wie hier. Der Anteil extremer religiöser Vorstellungen ist ähnlich wie bei Christen. Es gibt halt die Wahabiten, die quasi noch eine Feudalkultur betreiben. Das gibts im "Westen" so nicht mehr, aber auch das geht zurück. Jordanien hat sich Mitte des letzten Jhds. innerhalb von 30 Jahren komplett demokratisiert.

Es gibt auch moderne Kulturwissenschaften in arabischen Ländern. Die Uni Kairo und vor dem Bürgerkrieg in Damaskus waren unsere Partnerunis in Heidelberg. Es gibt jede Menge gute Arbeiten und Bücher von muslimischen Wissenschaftler*innen, die halt leider nur selten ins Deutsche übersetzt werden (woran leider indirekt die in D recht gut aufgestellte Orientalistik Schuld ist). Das ist so ein bisschen falsche Wahrnehmung wie dass es in Afrika ja keine moderne Technik gibt weil da ja alle hungern.

Das haben wir in der Islamwissenschaft alles schon in den Neunzigern untersucht, aufgedröselt und erklärt. palmyra-verlag.de/SL.html
Und da Medien Polarisieung mögen, darf man ein mal raten, wer damals wie heute krude, aus Zeiten der Verteidigung von Kolonialisierung entstandene Thesen verbreiten darf.

Sarrazin und Konsorten folgen einer "Clash of Cultures"-Kulturlehre die die frühen Anthropologen des 19.Jhds entwickelt haben (als Rechtfertigung der Kolonialisierung!) und die in den Siebzigern in Frankreich noch mal aktualisiert (veraltete Menschenkunde raus, aktuelle Politikthesen rein) und populär gemacht wurde. Die wurde dann in Deutschland vor allem von Peter Scholl-Latour salonfähig gemacht wurde. Die Haptthese ist, dass sich Orient und Okzident niemals vertragen werden.

Ich weiß jetzt schon, dass ich mich in den kommenden Tagen über Sarrazin und die Medien ärgern werde. Diesmal deswegen, weil dieser Hirsch sich tatsächlich selbst als "Islamwissenschaftler" bezeichnet. Da ich 4einhalb Jahre Islamwissenschaften studiert habe kann ich sagen: Weiter weg von dem, was Islamwissenschaften sind, kann seine Hetzschrift gar nicht sein.

ich habe immer befürchtet das es in chemnitz irgendwann hochgeht.

jetzt:
mein 5-jähriges neffenkind mit anderer hautfarbe gestern aus der stadt geschafft - wir können uns gerade nicht mehr sicher sein, das er dort sicher ist. nicht jetzt.

ich war bis gestern noch in der stadt - war mit ihm dort unterwegs. es ist unheimlich. diese menschen haben ihn angesehen, als wäre er nen haufen kotze. das ist sein zuhause - verdammt!

Mich würde interessieren, wer hier ist und vorher gar nicht bei Twitter war. Und wie bist Du hier gelandet?

Danke für RT.

Ich hab mal auf die häufigsten Ausreden für schlechtes Community Management geantwortet. Das sind alles Zitate die regelmäßig mehr oder weniger so fallen, wenn ich darüber spreche oder schreibe, dass es erstaunlich ist, dass so selten ein ordentliches Community-Management betrieben wird... jensscholz.ghost.io/die-ausred

Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft DLG, Lobbyverband der industriellen Landwirtschaft, vergleicht ihre Industrie mit einem Ferrari, der mit 300 km/h über die Autobahn rast. In dem Vergleich steckt alles, was man über dieses Anbaumodell wissen muss: Ein Auslaufmodell vergangener Zeiten mit katastrophalen Folgen für die Umwelt. deutschlandfunk.de/extremwette #Klimakatastrophe #Podcast #DLF

Bad Hangover after a chilled night sitting outside in a beer garden with @falkoloeffler
and having perhaps one Kölsch too many. But i regret nothing! NOTHING!

"... You might know me as Kelly.

I am the first woman of color to have a leading role in a “Star Wars” movie.

I am the first Asian woman to appear on the cover of Vanity Fair.

My real name is Loan. And I am just getting started."

nytimes.com/2018/08/21/movies/

Und drittens: zur Überlegung, wie Social Media sich in den nächsten Jahren entwickeln wird gehört nicht nur, wie sich öffentliche Diskurssysteme entwickeln. Unsere Jugend befindet sich auf Discord: das ist quasi das alte IRC gekoppelt mit einem Streamingkonzept, das noch bei weitem nicht da ist wo es hin geht. Da ist alles live, instantan, und so gut wie nichts wird dokumentiert. Das ist so viel näher am echten sozialen Leben und für die Kids ist das schon ein normaler Teil ihrer Realität.

Zweitens verteilt das Instanzsystem zwar die Administration und die damit verbundene Machtstrukturen besser als das bei den zentralistischen Plattformen ist, aber wirklich anders ist das auch noch nicht. Man braucht immer noch Zeit, Geld, technisches Wissen und technische Ressourcen. Sprich: Mastodon ist darauf angewiesen, dass Privilegierte ihre Privilegien zum Wohl der nicht privilegierten nutzen und einsetzen. Digitaler Feudalismus sozusagen.

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