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Ähm, @littlewisehen, @HasnainKazim & Co:
Ich lese immer wieder, jemanden „“ zu nennen, sei „zu “, „jetzt sei es aber auch mal gut“ usw. Es sei schließlich auch einschränkend. 🤷‍♂️

Überhaupt: Wie käme ich darauf, auf die problematische von in hinzuweisen? Wer DAS tut, sei nämlich nichtbehindertenfeindlich! 🤯

Jetzt lese ich, es sei ebenso „zu anstrengend“, „ zu glauben“, man solle das unterlassen, und ich frage mich: Wie schade ist das, bitte?
♿️❤️

@RaulKrauthausen Jemand schrieb gestern auch, auf Ableismus hinzuweisen sei auch behindertenfeindlich. 🧐 Was läuft hier gerade schief?

@RaulKrauthausen @Pertsch Habe gestern gelesen, wie ein patriarchatskritischer Toot wg Sexismus gelöscht wurde. Hab das Gefühl da wird ganz viel nicht verstanden. 😶

@RaulKrauthausen Respekt. Ich hätte ein deutlich stärkeres Wort als "schade" verwendet. 💥🔥

@redcat @RaulKrauthausen wie traurig. Wie "schrecklich", dass man sich tatsächlich Gedanken darum machen muss, was andere fühlen. Manches fällt mir auch nicht leicht, aber ich stelle fest, mehr zu gewinnen als zu verlieren wenn ich versuche an möglichst viele mitzudenken! Langsam denke ich es ist einfach unglaublich schwer zu akzeptieren, dass man an bestimmten Stellen keine Ahnung haben kann und die Klappe halten sollte. 🤷🏼

@redcat @RaulKrauthausen
Kazim heult doch jetzt schon…
Ganz ernsthaft:
Der führt sich auf wie ein alter, weißer Mann. Haut am laufenden Band ableistische Knaller raus, greint aber höllisch rum, wenn er Gegenwind bekommt.
Ich hab das schon einmal mit Sexismus bei ihm durch und jetzt mit Ableismus. Der Typ ist einfach sehr durchschnittlich nur der eigenen Komfortzone in Sachen Rassismus verpflichtet und ansonsten total altbacken. Ich hab dafür einen Namen: Konserve of Color. Seine „Argumentation“ hat den Charme eines Fritze Scrooge Merz. Missgünstig, kleinkariert, jämmerlich.

@RaulKrauthausen das ist so eine typische Aussage mit einem unerträglichen Subkontext.
Dass sowas ohne direkt sanktioniert oder bewertet zu werden öffentlich geäußert werden, ist, wie alles beginnt.
chaos.social/@redcat/109391757

@RaulKrauthausen
Die Begründung des Tages war allerdings

Zitat:
"Die Leute die im dem Kontext damit beleidigt wurde sind schon lange nicht mal mehr am Leben."

Stimmt, die wurden ja auch nicht beleidigt sondern "beendeten" ihr Leben in der Aktion T4.

Der Schreiberling ist lt. seiner Bio 20 Jahre alt.
Und mir stellt sich die Frage, wie gut der Geschichtsunterricht war, den er genossen hat.

@AnitaWorks9698 @RaulKrauthausen
Aktion T4 stimmt nicht so ganz. Der Begriff entstand erst nach der NS Zeit und beschreibt lediglich einen kleinen Abschnitt der #euthansiemorde . Nämlich den offiziellen. Vorher und Nachher wurde während der Zeit genauso gemordet und mit med Versuchen und auch nur aus spaß gefoltert wie während der offiziellen Phase.

@RaulKrauthausen ich tu mich auch sehr schwer damit ableistische Sprache zu vermeiden. es steckt in mir drin, weil man es sein leben Lang nicht beachtet hat. aber trotzdem: Menschen sind mir doch viel wichtiger als Worte und deshalb probier ichs trotzdem.

@RaulKrauthausen "Nichtbehindertenfeindlich"?! Kannst du dir nicht ausdenken 🤦‍♀️

@RaulKrauthausen Ach Mensch, selbst wenn es im Alltag manchmal schwierig ist an seinen Gewohnheiten etwas zu ändern, ist es doch das Mindeste jemandem zuzuhören und das Anliegen wenigstens versuchen zu verstehen und nicht alles als „Mimimimi“ abzutun.

@elblandknipser @RaulKrauthausen das hat im konkreten Fall auch niemand. Aber die Redewendung “kein Rückgrat haben“ als ableistisch zu kennzeichnen ist einfach absurd und vollkommen out of thin air, ein Bestehen darauf höchst problematisch. Ich habe das halbe Internet nach Ursprüngen abgesucht. Hier tut sich jemand selbst und denen die wegen anderer Formulierungen zu recht leiden keinen Gefallen.

@elblandknipser @RaulKrauthausen das ist mir zu flach. Man kann sich nicht einfach irgendeine Redensart rauspicken, irgendein Buzzword wie #Ableismus oder Minderheit drankleben und dann laut auf Twitter und im Fediverse rumschreien, die Welt sei ungerecht. Auch wenn man Kuhnke heißt. Das ist vor allem für alle die Fälle, wo es wirklich um Ableismus geht völlig kontraproduktiv.

@markuswerle @RaulKrauthausen Sie wollen es einfach nicht verstehen. Sie scheinen gar nicht darüber nachzudenken, warum es ableistisch sein könnte, weil dann müssten Sie ja aus ihrer Komfortzone „ist ja nur eine Redensart“ herauskommen. Wenn hier etwas flach ist, dann diese arg beschränkte Sicht auf Kommunikation. „Man wird ja wohl noch Z-Schnitzel sagen dürfen“ trifft dann auch auf Sie zu?

@elblandknipser @RaulKrauthausen wieviel und wie intensiv ich darüber nachgedacht habe, kannst du gar nicht wissen. Ich bin mit sehr viel von dem, was Jasmina schreibt, einverstanden, aber das hier ist ein NoGo. Ich erwarte einfach, dass die Bezeichnung "ableistisch" nur in begründeten Fällen verwendet wird. Insbesondere dann, wenn es eine historische Komponente gibt. Bitte Begründung jenseits von "du kapierst es nicht" liefern, dann kann ich gerne über eine Änderung meiner Meinung nachdenken.

@RaulKrauthausen @markuswerle Wenn Sie aus meiner Vermutung eine direkte Unterstellung machen, dämmert mir warum Sie die geistige Transferleistung von „kein Rückgrat haben“ über Wirbelsäulenerkrankungen und daraus resultierender Behinderung im Alltag hin zu Ableismus nicht schaffen. Das als NoGo zu bezeichnen ist schon ziemlich heftig. Reicht mir erst mal, bin dann raus hier.

@elblandknipser @RaulKrauthausen du darfst dir vorwerfen lassen außer deiner Meinung und dem "das kannste dir doch denken" kein substanzielles sachliches Argument gebracht zu haben.

@markuswerle @elblandknipser @RaulKrauthausen
Erstens geht es nicht nur um die Rückgrad Aussage sondern auch um andere Begriffe, die eben Fremdbezeichnungen sind zur Abwertung. Zudem kann man das auch einfach mal annehmen und den Betroffenen glauben, dass sie das diskriminiert. Warum muss man denn so darauf bestehen andere weiterhin verletzen zu dürfen und die dürfen sich dabei aber gefälligst nicht verletzt fühlen. Ich kann das einfach nicht verstehen.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen in letzter Konsequenz heißt das, dass jede einzelne Redewendung in unserer Sprache am Ende verboten werden muss, weil es immer den Fall geben wird, dass eine Person oder Gruppe von Menschen in irgendeiner Weise davon getriggert wird. Beispiele:

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen

jemand, dem die Nase fehlt oder jemand mit asiatischer Herkunft könnte sich an dem Begriff "eine Nasenlänge voraus" stören.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen

Welche Redensarten wollen wir noch verbieten? Die Hosen voll haben (wegen Menschen mit Inkontinenz)? Kein Herz haben (für alle diejenigen, die es gegen eine Pumpe getauscht bekommen haben)? Langen Atem (für alle Long Covid Opfer)? Hand und Fuß haben (Für Amputierte)? Auf beiden Füßen stehen (dito)? Grün hinter den Ohren sein (Opfer von Pilzkrankheiten)?

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen Das ganze Konzept funktioniert so nicht. Ich gehe voll mit, wenn wir zum Beispiel die Verwendung des Begriffs "Neger" komplett aus unserem Sprachgebraucht verbannen, denn mit dem Kolonialismus und der Sklaverei hat die westliche Welt schwere Schuld auf sich geladen und der Begriff ist ganz klar diskriminierend. Auch Sprüche wie "Du bist doch behindert" oder "Voll Tourette" gehören definitiv in den Giftschrank.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen

Aber ich gehe nicht mit, wenn eine selbst nicht betroffene Person (Jasmina) den Begriff "kein Rückgrat haben" wörtlich nimmt, obwohl das NIE die Semantik des Idioms war (!) - also bewusst die SprachHISTORIE
(die bei Begriffen der Sklaverei eine Rolle spielt) ignoriert - und sich als Retter der Unterdrückten Minderheit der Wirbelsäulenverletzten deklariert. Das ist einfach nur verlogene, gequirlte Scheiße.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen

Und DAS finde ich deshalb nicht gut, weil die Jungs rechtsaußen auf so eine offene Flanke ja tägich warten und sich dann über ein ernstes Thema wie Ableismus am Ende noch lustig machen.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen

Jasmina geht dann auch noch in die Todesfalle Altersdiskriminierung. Einfach heftig kontraproduktiv. Zumal sich Rupert recht sachlich geäußert hatte. Da weiß einfach jemand nicht mehr, wer Feind und wer Freund ist. Overdrive Mode IMHO.

@markuswerle @elblandknipser @RaulKrauthausen
Ja. So jemand wie dich will sie bestimmt nicht zum Freund. Jmd der Rassismus reproduziert und meint er tut damit was Gutes.
Danke fürs Gespräch. Du musst halt deine Privilegien verteidigen. Wir haben dafür alle Verständnis!

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen Du meinst, wenn ich in EINEM konkreten Fall NICHT Jasminas Meinung bin, dann reproduziere ich Rassismus? Ich fände es gut, wenn wir hier sachlich diskutieren.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen
Vielleicht auch zum Kontext: ich finde es absolut Krass, was Jasmina durchleiden musste und bin dadurch in meinem Umfeld ganz besonders Wachsam, was Menschen zu anderen Menschen sagen. Hier in diesem KONKRETEN Fall fällt sie meiner Meinung nach aber einfach auf der anderen Seite vom Pferd. Aus ihrer persönlichen Geschichte heraus verständlich, IMHO aber trotzdem nicht hilfreich für die generelle Debatte.

Ich muss auch nicht Jasminas Freund sein. Ich muss nur ihre Grund- und Freiheitsrechte mit Zähnen und Klauen gegen den rechten Mob verteidigen.

@markuswerle @elblandknipser @RaulKrauthausen
Niemand braucht dich als großen Verteidigunger und Beschützer der in dieser Art und Weise.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen Da bin ich doch deiner Meinung. Oder nicht? Das Wort gehört verboten.

@RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen Ja, in einem abwertenden Kontext würde ich es auch nie verwenden. Ansonsten halte ich es wie Harry Potter und sage Voldemort anstatt "Der, dessen Name nicht genannt werden darf".

Show newer

@markuswerle @RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen
Hier fände ich es aber - ich habe vor kurzem eine lange Diskussion mit einem Betroffenen darüber diskutiert - das n-Wort wirklich gar nicht mehr auszuschreiben. Ich würde diesen Tweet edieren, denn er überschattet den Rest den Sie schreiben.

@semanthis @RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen auch da hätte ich gerne einfach mal eine detaillierten Hintergrund und eine nachvollziehbare Argumentation. Ich halte z.B. den Satz "Als meine Mutter 13 Jahre alt war, war N.... der übliche Begriff, um Menschen, die in Afrika geboren waren, zu benennen." für vollkommen valide und nicht rassistisch.

@semanthis @RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen im Gegensatz zu Twitter ist wegen des Blocks einer einzelnen Person auch die ganze Diskussion weg, obwohl noch andere beteiligt waren. Ganz toll. Eine Einzelperson kann mich also auch für andere #cancel n

@markuswerle @RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen
Nein die Verwendung des Wortes als solches ist in bestimmten Kontexten insbesondere im Kontext der indirekten Rede nicht zwangsläufig rassistisch. Aber die Nichtverwendung des Begriffes und die Substitution ist ein Lackmustest, eine Würdigung der zu lange währenden Diskussion und dem darin geäußerten Wünsch der Betroffenen, dass dieses Wort aus Respekt vor den Millionen Opfern gar nicht mehr verwendet wird.
1/N

@markuswerle @RNJA @elblandknipser @RaulKrauthausen
Ich halte es für eine Respektsbekundung, die unter zivilisierten Menschen sehr wenig Mühe kostet das n-Wort zu substituieren. Jenseits des wissenschaftlichen Kontextes (und selbst da ist es strittig) gibt es keinen Grund Betroffenen dieses Wort in irgendeiner Weise zumuten zu müssen. Insofern finde ich sollte man keinen Popanz daraus machen und das Wort einfach nicht mehr schreiben.
2/N

Enthält ein Bild, welches Autoritäre zeigt und erklärt, warum mensch diesen nicht nachgeben darf 

@RaulKrauthausen

Klassischer Fall von einem falschen Verständnis der "Umgekehrten Diskriminierung".
Jemanden auf ein Problem hinzuweisen ist noch keine Diskriminierung, sondern ein Teil der wichtigen Aufklärungsarbeit!

Ich habe das als Queer auch schon des häufigeren vorgeworfen bekommen.

Bei mir war es, ich wäre intolerant, weil ich nicht die ablehnende Haltung zu Minderheiten tolerieren würde..

Darauf kam nur folgendes Bild:

@RaulKrauthausen Uff „nichtbehindertenfeindlich“. Klingt wie die Reverse Racism Schiene

@RaulKrauthausen
Wenn man in seiner privilegierten Position von Diskriminierungsbetroffenen drauf hingewiesen wird, dass eine Formulierung problematisch sei, kann man sich natürlich angegriffen fühlen. Man kann aber auch versuchen, es zu verstehen.

Anstrengend daran ist nur das lästige "check your privileges", das man dazu machen muss.

@RaulKrauthausen ich finde, dass diese Diskussion Twitter-typisch wieder einmal völlig außer Kontrolle geraten ist. Die Art und Weise wie @HasnainKazim aber auch @polenz_r in dieser Diskussion abqualifiziert werden finde ich nicht akzeptabel. Es würde mich freuen, wenn wir hier - im neuen Umfeld auf Mastodon es hinbekommen würden die Frage besser zu diskutieren:
mastodontech.de/@semanthis/109

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