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: Unterichtsstil, bei dem die Lehrkraft erst beim Überschreiten der Türschwelle den Unterrichtsinhalt zusammenstellt.

Was immer geht:
"Was meint ihr?" Oder "Was macht das mit euch? / Wie fühlt sich das an?" fragen. Und zack 90% der Zeit um.

Oder:
Schüler*in stellt eine Frage.

Lehrer*in antwortet einfach: "Was meinen die anderen?"
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Bitte gerne.

@RaulKrauthausen das nennt sich „spiegeln“ kann eine Frage-/Moderationstechnik sein.

@RaulKrauthausen
Ich weiss, das ist mit einem Augenzwinkern gemeint. Aber ich bin Lehrerin, es liegt in meinen Genen richtig zu stellen und zu kommentieren🙃.

Es gibt Fragen, da ist das einfach die beste Antwort. Z.B. Wenn ich exakt diese Frage vor literally fünf Minuten beantwortet habe. Oder wenn es nicht um Wissen sondern Meinungsfragen geht. Frau muss einfach ernsthaft daran interessiert sein, was die anderen dazu meinen.

@zahnfee @RaulKrauthausen Ich habe das Augenzwinkern, ehrlich gesagt, nicht herausgelesen

@mokamiade @RaulKrauthausen Ich denke nicht, dass unterstellt wird, dass jedesmal beim Anwenden Faulheit dahintersteckt. Aber es ist schon auch möglich, diese Technik anzuwenden, wenn man selbst nicht weiter weiss oder keine Lust hat zu antworten.
Ehrlich gesagt, ich hab’s auch schon gemacht, wenn ich kurz noch eine Denkpause gebraucht habe😉.

@RaulKrauthausen

Ah, das ist jetzt auch nicht mehr als ein Vorurteil.

Wenn ich meine Schüler:innen frage, was sie vom ohmschen Gesetz halten und dann auf Antworten warte, dann werden das lange 90 Minuten #physikedu ...

Es gibt da doch erhebliche situative, fachspezifische Unterschiede - und es gibt verschiedene pädagogisch wertvolle Überlegungen, diese Fragen ganz genau so zu stellen, ohne dabei Unterrichtszeit totschlagen zu wollen...

@gerhardbeck @RaulKrauthausen

Ein weiterer Vertreter ist übrigens die #Hammerdidaktik - "Was hammer denn die letzte Stunde gemacht?"

...aber Scherz beiseite, das ist natürlich alles humoristisch wertvoll, und trotzdem ist das Überleben im System Schule bei vollem Deputet - so meine These - gar nicht möglich ohne immer mal wieder auf exotische Unterrichtsvorbereitungsansätze zurückzugreifen.

Und: manches sieht nach #schwellenunterricht oder #hammerdidaktik aus, ist es aber gar nicht ;-)

@Camping_RIDER

Als einer der seit 10 Jahren fast das gleiche Unterrichtet, reichen mir oft nur noch Notizen zur Vorbereitung - und müssen da Unterricht nur Teil meines Jobs ist auch reichen.
Da improvisier ich viel, wird aber oft sehr gut.
Hammerunterricht musste ich selten machen - einmal als ich meine Notizen nicht gefunden habe...🤔

@RaulKrauthausen

@gerhardbeck

Hammerdidaktik kommt bei mir in anderem Kontext recht oft vor: Ich unterrichte die letzten Jahre immer mal wieder gleichzeitig 3 Parallelklassen an unterschiedlichen Tagen, und spätestens nach drei Schulwochen gabs bisher immer so ungleichmäßig Ausfälle, dass es schwierig wird, den Überblick zu halten, welche Stunde man wo schon gehalten hat. Da hilft neben dem Tagebuch dann schon auch mal diese Frage, wenn auch vielleicht nur zur Vergewisserung ;-)

@RaulKrauthausen

Auch bekannt: Autodidakty.

Jene Lehrkräfte, die sich auf der Autofahrt die notwendigen Gedanken zum Unterricht machen. 🙃

@4kids @RaulKrauthausen
Nicht zu vergessen die "Hammer-Pädagogik": "Was hammer dann letzte Stunde gemacht?"

@RaulKrauthausen Ich unterrichte Englisch. Da ist ein Plausch ein angebrachter Stundeneinstieg. Oft schwatzen und tuscheln sie sogar untereinander auf Englisch. Job done.

@RaulKrauthausen klingt nach People Management. Lehrer:innen sind evtl auch nur Manager:innen?

@RaulKrauthausen Bei unserer Berufsschullehrein war beliebt: „Ich muss mal eben noch was kopieren“ - was dann gut und gerne mal 30 Minuten und mehr dauerte. 😅

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