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Heute wäre ein guter Tag für eine Umverteilung des vorhandenen Wohlstands. Oder haben wir heute schon was Anderes vor?

@Thalestria Ich muss noch frühstücken und duschen, dann wäre ich bereit :)

@PorcusDivinus Ich hab später noch eine Atemsitzung, aber danach wäre ich auch startklar. :-D

@PorcusDivinus @Thalestria

Mit welchen Einschnitten müsste ich rechnen? Ich stehe dem ganzen aufgeschlossen gegenüber, will aber wissen worauf ich mich einlasse.

@esopriester

Von mir aus können wir langsam und von oben anfangen. Es könnte ja schon reichen, wenn wir erstmal alle Vermögen über 100 Mio oder so umverteilen.

Wäre das für dich dann stemmbar? :)

@Thalestria

@Thalestria

Das würde schon viel ermöglichen und dennoch könnten Leute weiter durchaus obszön reich sein. Finde das daher auch akzeptabel für alle :D

@esopriester

@PorcusDivinus @esopriester @Thalestria Ich würd da tiefer ansetzen... Aber ja, wenn man anfängt das richtig zu durchdenken fallen ein ganzer Haufen Spähne (und temporär Jobs)... Wobei ich immer noch der Ansicht bin, dass es der bessere Plan ist.

@fellmoon

Man könnte von mir aus auch weiter runter gehen, wenn nötig, da wäre ja noch Spielraum.

Aber so als Kompromiss zum Start fände ich das schon ok.

@esopriester @Thalestria

@dieAnnie lass mal Inflation auf dich wirken. ich bin eher dafür die Schere zu vermessen und dann zu korrigieren. @fellmoon @PorcusDivinus @Thalestria

@dieAnnie
@PorcusDivinus @esopriester @Thalestria Ich würd die grenze bei irgendwo zwischen 10 und 20 millionen festmachen und das nicht am barvermögen sondern am besitz orientieren. Klingt doof, aber jeh nach dem wie deine Elterngeneration wann wo gebaut hat ist das halt alles absurd. z.B. Haus & Grundstück meiner Eltern hat mittlerweile einen Marktwert, der ca. das 8fache ist von dem für das sie das gekauft und bebaut haben - innerhalb von 30-40 Jahren. Ist jetzt noch keine Million, wird aber vermutlich im "Wert" weiter steigen - und wenn sie so alt werden wie meine Großeltern, dann werden sie da idealerweise noch so ca. 30 Jahre wohnen.

Besitz-Obergrenze killt damit auch gleichzeitig einen gar nicht so kleinen anteil vom Immobilienmarkt - weil sich das einfach keiner mehr kaufen kann - nicht mal die Oberschicht - was mich jetzt nicht unfassbar traurig machen würde, hat aber reale konsequenzen in der Kette der beschäftigten etc. etc.

Problem an der Sache: Was passiert mit den ganzen Unternehmen? Der "Wert" eines Unternehmens kann selbst im Mittelstand relativ schnell relativ hoch sein, wenn sie z.B. entsprechende Produktionsanlagen haben... klar, kann man alles zu "worker-owned-X" machen oder zu Aktiengesellschaften(please not...) aber das muss auch von den arbeitenden gewollt werden, sonst wird das erstmal ne ganze Weile richtig scheiße.

"Braucht kein Mensch" sehe ich zwar ähnlich, aber auf der anderen Seite lehne ich es auch grundsätzlich ab Menschen unnötig einzuschrenken. Wenn jemand sich dafür kaputtarbeiten will verdammt wohlhabend zu werden > bitte, sollen sie machen - aber die stinkend reichen Leute und "Dynastien", die ihr altvermögen teilweise seit der Kolonialzeit weiterreichen, sowas können wir uns imho als Gesellschaft einfach nicht leisten.

Wie gesagt "Umverteilen!" ist ein toller Slogan, ich halte das auch generell für keine Komplett bescheuerte Idee, aber in der Praxis ist das _sehr_ kompliziert und will _sehr_ gut durchdacht sein, damit da nicht einfach Menschen unrecht getan wird und andere direkt die Chance ausnutzen und das neue 1% wird.

@denfunfdalz Solange nicht Vorfahrinnen versterben, was hoffentlich weit in der Zukunft liegt, ist bei mir wenig zu holen, sorry.

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