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Vielleicht sind Spritpreise ja auch gar nicht hoch (sondern eigentlich noch zu niedrig), sondern Löhne und Sozialleistungen zu niedrig, Autos zu groß und spritgierig und unsere Gesellschaft und Mobilitätsdenke schlicht zu rückständig.

Ok. Ich habe das jetzt auch auf Twitter geschrieben. Ich werde erstmal weiter spazieren und Hörbuch hören, denke ich mal :P

@PorcusDivinus Ich denke, es kommt drauf an, wo man wohnt.
Ich, der ich im Rhein-Main-Gebiet wohne, kann gut sagen, daß ich selbst (ohne Kinder) ohne Auto zurechtkäme, Dank gutem ÖPNV (Winter) und recht warmen Wetter (Sommer).
In der Rhön schaut das wieder ganz anders aus. Allerdings wohnen da auch (viel) weniger.

@HoSnoopy In sehr dünn besiedelten Gebieten wird es auf absehbare Zeit wohl auch keinen wirklichen ÖPNV geben. Da wären je nachdem halt Carsharing/Ruftaxis (zu ÖPNV-Preisen) usw. eine Möglichkeit.

Und komplett individuelle motorisierte Mobilität verbieten will ich ja eh nicht. Teils wird sie nötig bleiben, dann halt aber gerne auf Dauer elektrisch.

Wäre ja schon klasse, wenn sich wenigstens Städte ändern und hätte viel Auswirkungen. Und wenigstens besseren ÖPNV auf dem "dichteren" Land.

@PorcusDivinus Carsharing mit Kindern (=> Kindesitze) ist,sorry,unmöglich, mal abgesehen davon,daß man sich da schnell in einem 5km-Umkreis ohne AUto bewegen müßte. Derzeit zumindest.

@HoSnoopy Das mag durchaus einen Teil der privaten Autos und Mobilität mit diesen erklären, aber bitte... ich laufe täglich stundenlang durch die Gegend und viel in der Stadt.

Fast alle Autos sind mit 1-(manchmal) 2 Personen besetzt und ohne Kinder.

Der Großteil der Fahrten ist es jedenfalls nicht.

Und auch Car-Sharing-Angebote müssen ja nicht bleiben, wie sie sind, wenn Bedarf für Anderes da ist. Oder wäre das völlig unlösbar, Kinder da mitzudenken?

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